Dünne Schnittbilder aus dem Inneren
Das Modell "Somatom Sensation 16" mit neu entwickelter Stratos-Röhre ist ein moderner Mehrzeilen-Computertomograph, der schnellere und bessere Bilder (einschließlich computergestützte Rekonstruktionen und Analysen) liefert.
Vorteile für unsere Patienten:
- kürzere Untersuchungszeiten
- viel weniger Strahlung pro Schicht
- noch bessere diagnostische Aussage
- deutlich mehr diagnostische Möglichkeiten als bei älteren Geräten
Spiral CT
Dieses Verfahren ist etwa seit 1975 im Routineeinsatz. Dr. Lewetz war in Augsburg der erste Arzt der diese wertvolle Methode ab 1982 ambulant anbieten konnte. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das Querschnittsbilder (Tomographien) aus dem Körperinneren erzeugt, die von einem Computer errechnet werden. Es basiert auf der Röntgentechnik, wobei die Röhre um die Patientenliege kreist, und bei jeder Umdrehung eine extrem dünne Scheibe (1-10 mm dick) des Körpers abtastet.
Als Gerät der 3. Generation verfügt der neue CT über die Möglichkeit der Spiraluntersuchung. Hierbei rotiert die Röhre ständig um den Körper und die Patientenliege bewegt sich gleichzeitig vorwärts.
Damit kann man ein komplettes Volumen, z.B. den ganzen Brustkorb oder den ganzen Bauchraum ohne Informationsverluste in einem Durchgang abbilden.
Wichtige Voraussetzung
- Der Patient muß gut mitmachen können und den Anweisungen von Arzt und Assistentin genau folgen. Dabei muß in der Regel die Luft über 10 - 15 Sekunden fest angehalten werden und jede Bewegung strengstens vermieden werden.
- Es können prinzipiell alle Körperregionen von Kopf bis Fuß untersucht werden, wobei zu beachten ist, daß sich die Art und Weise der Untersuchung ganz nach der aktuellen Problematik jedes einzelnen Patienten richtet.Das heißt, Ihr Radiologe versucht die Frage, die Ihr Hausarzt oder Facharzt an ihn richtet, auf dem erfolgversprechendsten und schonendsten Weg zu beantworten.
- Das bedeutet natürlich auch, daß die Untersuchung bei einem Patienten völlig anders ausfallen kann als die bei einem anderen Patienten mit ähnlichen, aber doch nicht gleichen Problemen.
Fragen zur Computertomographie
Warum bekommt der eine Patient eine Spritze in die Armvene, der andere nicht?
-
Es gibt fast keine zwei genau gleichen Untersuchungen. Das Mittel, das in die Armvene gegeben wird, ist ein Röntgen-Kontrastmittel. Es erhöht den Kontrast von Strukturen im Körper des Patienten, so dass deren Auffinden auf den Bildern erleichtert oder überhaupt erst ermöglicht wird.
Oftmals wird ein Bild vor und eines nach Gabe dieses Mittels benötigt, um eine diagnostische Aussage treffen zu können. Keinesfalls bedeutet die Spritze, dass der Arzt "etwas Schlimmes" gefunden hat.
Warum muss mancher Patient große Flüssigkeitsmengen vor der Untersuchung trinken?
- Aus dem gleichen Grund wie dem oben erwähnten. Auch diese Flüssigkeit ist ein Kontrastmittel, das bei den Untersuchungen im Bauchraum die Orientierung erleichtert.
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